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Dieser Eintrag ist für alle, die gestern/heute die Vorführung von unserem neuen Trailer miterlebt haben: Vielen Dank für den Applaus! Ich hoffe, wir sind auf dem richtigen Weg.

Dieser Eintrag ist aber auch für alle, die die Premiere verpasst haben – denn hier gibt es den Trailer auch zu sehen.

Wer eine Internet-Anbindung mit guter Geschwindigkeit besitzt, kann im Bildmenü auch eine bessere Qualität auswählen.

Schade eigentlich, dass ich das Publikum nicht während der Vorführung gefilmt habe…

Nur zur Erinnerung: Morgen am 20. Februar ist Schulball im Freizeit-Forum Marzahn. Dort wird es um 24 Uhr die Premiere des neuen Trailers zur Doku geben – was nicht heißen soll, dass nicht schon davor spannende Dinge zu erleben sein werden. Speziell das Show-Programm um 21 Uhr hält eine kleine Überraschung für alle geschichtlich Interessierten bereit…
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Auf zum Schulball!

Wer gerne mehr von diesem Projekt sehen möchte, der sollte zum kommenden Schulball der Tagore-Schule kommen. Denn dort wird es am 20. Februar 2009 Video-Sequenzen geben, auf der großen Leinwand im Freizeit-Forum Marzahn. Sozusagen als Weltpremiere. ;)

Einen kleinen Vorgeschmack wird es zur Eröffnung um 20 Uhr geben, mehr dann später am Abend.

Weitere Informationen auf der Webseite der Tagore-Schule.

Erkenntnisse

Erkenntnisse gibt es viele. Die für den heutigen Tag lauten:

  1. Manchmal brauchen Interview-Termine etwas länger. Inzwischen weiß ich nicht mehr, seit wann ich dieses bestimmte führen wollte und wie oft es nicht geklappt hatte. Heute aber war es endlich soweit. Es waren zwar nicht alle da, die interviewt werden sollten, aber eine Ausbeute von 2 von 3 ist ja auch nicht schlecht. Dass da kein externes Mikro mehr aufzutreiben war und an der Kamera schließlich auch niemand saß, das ist dabei auch nur nebensächlich.
  2. Manchmal schickt YouTube Mails, bei denen es tatsächlich um juristische Inhalte geht. In diesem Fall geht es um eines der Rückblick-Videos, das mit einem kommerziellen Pop-Song untermalt war. Wörtlich heißt es in dem Schreiben:

    Dein Video „Oberschule an der Weide: Rückblicke“ ist noch verfügbar, da UMG derzeit nicht dagegen ist, dass dieser Inhalt auf YouTube gezeigt wird. Solange UMG über ein Recht an deinem Video verfügt, werden diesem Nutzer öffentliche Statistiken zu deinem Video angezeigt, wie beispielsweise die Anzahl der Aufrufe. Zuschauer sehen auch die Werbung auf der Seite deines Videos.

    Vorsichtshalber ist der Film vorerst ausgeschaltet. Aber wer zum Teufel ist UMG? Und warum können die das nicht gleich schreiben, wenn die schon mal was schreiben? Wär schon nett zu wissen, wer da plötzlich Rechte an dem Video hat, wenn die Rechte am Ton denen gehören.

  3. Manchmal sind Festplatten fies. Die externe Festplatte mit dem ganzen Videokrams hier schaltet sich nicht mehr richtig ein und das Netzteil riecht auch etwas ungewöhnlich. Ist ja nicht das erste Mal. Muss trotzdem nicht sein.

Schule auf der Flucht

Es ist schon seltsam: Irgendwie scheint sich die Schulmoral verändert zu haben, seitdem ich Abi gemacht habe. Dabei ist das erst 5 Jahre her. Damals waren die Ferien kurz und die Wochen mit Schule dafür umso länger.

Und heute? Da hetze ich am zweiten Tag in Folge zur Schule, um sie wie ausgestorben vorzufinden. Gestern etwa gab es verkürzten Unterricht. Verkürzten Unterricht? So etwas hatten wir nicht mal im Juli, als die Tische vor Hitze wegschmolzen und im Oktober schon gar nicht. Und heute war es völlig leer, auf dem Schulhof waren gerade ein paar Bauarbeiter aktiv. Ich erinnere mich noch dunkel, dass Baulärm und Gefährdungen jeglicher Art selten ein Grund waren, uns irgendwie von der Schule abzuhalten. Aber das waren noch andere Zeiten, damals…

Aber lassen wir das! Liebe Lehrerinnen und Lehrer, wie soll das denn bitte funktionieren? Wie soll ich denn Interview-Termine mit Ihnen abmachen, wenn Sie ständig Unterricht verkürzen, ausfallen lassen und sonst was mit Ihrer Zeit anstellen? Also wirklich…

Morgen werden ein paar Klausuren geschrieben, da ist sowieso keiner da, wo er sein müsste. Also zu meiner Zeit…

Wenn alles glatt geht (und das geht es ja nie), dann stehen demnächst endlich wieder Interviews an. Dann gibt es Fragestunden mit:

  • den Damen Tiefenbeck, Stuka und Wand;
  • den Herren Liedtke, Roschlau, vll Jurké, vll Schmidtke
  • und Herrn Triebe

Apropos Fragen: Wer möchte die Gelegenheit nutzen und hat ein paar Fragevorschläge für diese Fragegespräche? Welche Anekdoten müssen erzählt werdeb und worüber sollen die Obengenannten endlich einmal vor laufender Kamera auspacken? Was hat euch schon immer interessiert und hattet doch nie den Mut? JETZT ist eure Chance!

Tjaja, so werden Dokus gedreht in Zeiten des Web zwo null…

Back to the tapes

Nachdem ich das letzte halbe Jahr uni-bedingt aussetzen musste, konnte ich heute gleich in der ersten Woche der Semesterferien da weitermachen, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte: das vorhandene Bandmaterial sichten und katalogisieren. Und ich war erstmal erschüttert: Das hatte ich doch ganz anders in Erinnerung? Nun, so sieht’s zumindest zur Zeit aus im Schnittraum der Tagore-Schule:

Kassetten heute (21.02.08)

Zur Orientierung: Das sind D8-Kassetten, in etwa so groß wie Audio-Kassetten. Die beiden rechten Stapel sind bereits katalogisiert, die zwei Stapel links und die verdeckten Bänder dahinter noch nicht. Ernüchternd dabei: In der Regel haben die Kassetten eine Spielzeit von 90 Minuten, die ich meist auch komplett sehen muss will, damit mir keine wichtigen Video- und Tonstellen durch die Lappen gehen. Übrigens sind noch nicht sämtliche Kassetten da…

In den kleinen miniDV-Bändern vorne stecken die Interviews, die wir bisher für unser Projekt geführt haben: Herr Triebe, Herr Müller und Anna und Frau Körner.

D8-Kamera und Hefter

Da sitzt man dann in diesem dunklen Kabuff, Kopfhörer auf und sieht mit unserer guten alten Sony-Kamera die Bänder durch. Heute habe ich zwei Kassetten geschafft: Eine der ersten Multimedia-AG-Aufnahmen aus dem Jahr 2000 (u.a. mit Unterrichtsstunden bei Frau Killig, Frau Litzke und Frau Dey) und dann kleinere Aufwärm-Projekte von 2004.

So, und jetzt muss ich noch überlegen, wie ich den anderen Projektteilnehmern die fünf verschiedenen Tage der offenen Tür, Schulbälle, Weihnachtskonzerte, Fremdsprachenfeste, Rezitatorenfeste, etc. schmackhaft mache…

Schulball 2008

Am nächsten Freitag ist es wieder soweit: Schulball! Viele aktuelle Schülerinnen und Schüler der aktuellen Schule sind dabei und halten sich für erwachsen. Es sind aber immer wieder einige Ehemalige dabei und halten sich für junggeblieben. Aber warum auch nicht?

15.02.2008, Einlass ab 19h, Freizeitforum Marzahn, 10€ (ab 23h deutlich weniger, dann aber ohne Buffett)

Eliteschule, anyone?

Zugegeben: Unsere Doku ist bis jetzt ziemlich nach-wendig fixiert. Gut, wir haben unsere Gründe: So haben wir die Schule kennen gelernt und der Monsteranteil der Videoaufnahmen beginnt dank Multimedia-AG nach 2000.

Trotzdem: Die Schule an der Weide war auch POS – und sie war Russisch-Elite-Schule! Aber das reicht uns nicht! Wer kann uns auf die Sprünge helfen mit

  • Fotos jeglicher Art,
  • Tondokumenten,
  • bewegten Bildern,
  • und am wichtigsten: Erinnerungen?

Also, liebe DDR-Schülerin, lieber DDR-Schüler und liebe real existierende Lehrkräfte: Wir brauchen dich. Bitte melde dich!

Denn sonst werden wir ewig rätseln, wie solche Fotos von Herrn Roschlau und Herrn Lau zustande gekommen sind:

Herr Roschlau und Herr Lau
(Foto zugestellt von Anne Groß)

Offene Türen

Am letzten Samstag war es wieder einmal soweit: Die Tagore-Schule machte sich fein, um für neue Schülerinnen und Schüler zu werben und zeigte sich mit fachbezogenen (jaja) Kuchen und Getränken von ihrer Schokoladenseite.

Aber das ist ja völlig uninteressant. Denn für die studierende und/oder arbeitende Bevölkerung ist so ein Samstag ja ein idealer Schultag – zumal wir auch wieder einmal für die Doku gedreht haben. Und ich übertreibe wahrscheinlich nicht, wenn ich hier feststelle, dass Anna pulitzerpreisverdächtig nachgehakt hat, ja, eine Recherche betrieben hat, wie sie wahrscheinlich in den letzten 15 Jahren nicht stattgefunden hat! (Bekommst auch bei Gelegenheit den „Nachhaken in Gold“)

Und eine weitere Premiere war an diesem 26. Januar zu verzeichnen: Unser erstes Interview mit Hilfe einer simplen Fotoapparat-Videofunktion! Wahnsinn, dieser technische Fortschritt!

Übrigens hätte dieser Tag nicht besser gewählt sein können: Just an diesem Tag erschien nämlich im Magazin der Berliner Zeitung ein Foto von Frank Silberbach, aufgenommen „in einer Turnhalle in Marzahn“

Ausriss Berliner Zeitung, 26.01.2008

„Die Dinger sehen eh alle gleich aus“, hör ich da? Stimmt. Aber haben die auch all diese Malereien an den Wänden?

Ausriss Berliner Zeitung, 26.01.2008 (Detail)

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