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Wenn alles glatt geht (und das geht es ja nie), dann stehen demnächst endlich wieder Interviews an. Dann gibt es Fragestunden mit:

  • den Damen Tiefenbeck, Stuka und Wand;
  • den Herren Liedtke, Roschlau, vll Jurké, vll Schmidtke
  • und Herrn Triebe

Apropos Fragen: Wer möchte die Gelegenheit nutzen und hat ein paar Fragevorschläge für diese Fragegespräche? Welche Anekdoten müssen erzählt werdeb und worüber sollen die Obengenannten endlich einmal vor laufender Kamera auspacken? Was hat euch schon immer interessiert und hattet doch nie den Mut? JETZT ist eure Chance!

Tjaja, so werden Dokus gedreht in Zeiten des Web zwo null…

Back to the tapes

Nachdem ich das letzte halbe Jahr uni-bedingt aussetzen musste, konnte ich heute gleich in der ersten Woche der Semesterferien da weitermachen, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte: das vorhandene Bandmaterial sichten und katalogisieren. Und ich war erstmal erschüttert: Das hatte ich doch ganz anders in Erinnerung? Nun, so sieht’s zumindest zur Zeit aus im Schnittraum der Tagore-Schule:

Kassetten heute (21.02.08)

Zur Orientierung: Das sind D8-Kassetten, in etwa so groß wie Audio-Kassetten. Die beiden rechten Stapel sind bereits katalogisiert, die zwei Stapel links und die verdeckten Bänder dahinter noch nicht. Ernüchternd dabei: In der Regel haben die Kassetten eine Spielzeit von 90 Minuten, die ich meist auch komplett sehen muss will, damit mir keine wichtigen Video- und Tonstellen durch die Lappen gehen. Übrigens sind noch nicht sämtliche Kassetten da…

In den kleinen miniDV-Bändern vorne stecken die Interviews, die wir bisher für unser Projekt geführt haben: Herr Triebe, Herr Müller und Anna und Frau Körner.

D8-Kamera und Hefter

Da sitzt man dann in diesem dunklen Kabuff, Kopfhörer auf und sieht mit unserer guten alten Sony-Kamera die Bänder durch. Heute habe ich zwei Kassetten geschafft: Eine der ersten Multimedia-AG-Aufnahmen aus dem Jahr 2000 (u.a. mit Unterrichtsstunden bei Frau Killig, Frau Litzke und Frau Dey) und dann kleinere Aufwärm-Projekte von 2004.

So, und jetzt muss ich noch überlegen, wie ich den anderen Projektteilnehmern die fünf verschiedenen Tage der offenen Tür, Schulbälle, Weihnachtskonzerte, Fremdsprachenfeste, Rezitatorenfeste, etc. schmackhaft mache…

Schulball 2008

Am nächsten Freitag ist es wieder soweit: Schulball! Viele aktuelle Schülerinnen und Schüler der aktuellen Schule sind dabei und halten sich für erwachsen. Es sind aber immer wieder einige Ehemalige dabei und halten sich für junggeblieben. Aber warum auch nicht?

15.02.2008, Einlass ab 19h, Freizeitforum Marzahn, 10€ (ab 23h deutlich weniger, dann aber ohne Buffett)

Eliteschule, anyone?

Zugegeben: Unsere Doku ist bis jetzt ziemlich nach-wendig fixiert. Gut, wir haben unsere Gründe: So haben wir die Schule kennen gelernt und der Monsteranteil der Videoaufnahmen beginnt dank Multimedia-AG nach 2000.

Trotzdem: Die Schule an der Weide war auch POS - und sie war Russisch-Elite-Schule! Aber das reicht uns nicht! Wer kann uns auf die Sprünge helfen mit

  • Fotos jeglicher Art,
  • Tondokumenten,
  • bewegten Bildern,
  • und am wichtigsten: Erinnerungen?

Also, liebe DDR-Schülerin, lieber DDR-Schüler und liebe real existierende Lehrkräfte: Wir brauchen dich. Bitte melde dich!

Denn sonst werden wir ewig rätseln, wie solche Fotos von Herrn Roschlau und Herrn Lau zustande gekommen sind:

Herr Roschlau und Herr Lau
(Foto zugestellt von Anne Groß)

Offene Türen

Am letzten Samstag war es wieder einmal soweit: Die Tagore-Schule machte sich fein, um für neue Schülerinnen und Schüler zu werben und zeigte sich mit fachbezogenen (jaja) Kuchen und Getränken von ihrer Schokoladenseite.

Aber das ist ja völlig uninteressant. Denn für die studierende und/oder arbeitende Bevölkerung ist so ein Samstag ja ein idealer Schultag - zumal wir auch wieder einmal für die Doku gedreht haben. Und ich übertreibe wahrscheinlich nicht, wenn ich hier feststelle, dass Anna pulitzerpreisverdächtig nachgehakt hat, ja, eine Recherche betrieben hat, wie sie wahrscheinlich in den letzten 15 Jahren nicht stattgefunden hat! (Bekommst auch bei Gelegenheit den “Nachhaken in Gold”)

Und eine weitere Premiere war an diesem 26. Januar zu verzeichnen: Unser erstes Interview mit Hilfe einer simplen Fotoapparat-Videofunktion! Wahnsinn, dieser technische Fortschritt!

Übrigens hätte dieser Tag nicht besser gewählt sein können: Just an diesem Tag erschien nämlich im Magazin der Berliner Zeitung ein Foto von Frank Silberbach, aufgenommen “in einer Turnhalle in Marzahn”

Ausriss Berliner Zeitung, 26.01.2008

“Die Dinger sehen eh alle gleich aus”, hör ich da? Stimmt. Aber haben die auch all diese Malereien an den Wänden?

Ausriss Berliner Zeitung, 26.01.2008 (Detail)

Der Stand der Dinge

Was ist das hier? Nun, in diesem Weblog werden wir euch, liebe Leserinnen und Leser, über den aktuellen Stand der Doku über die Schule an der Weide informieren.

Aber was das, diese “Doku” über die “Schule an der Weide“? Nun, dies ist ein Projekt einiger ehemaliger Schülerinnen und Schüler der Oberschule an der Weide in Berlin-Marzahn, das Ende 2006 abgerissen worden ist. Ziel ist es, die Geschichte dieser Bildungseinrichtung erzählen, vom Bau 1979 bis zum Abriss. Archivaufnahmen werden dafür gesammelt und Interviews geführt.

Warum nur, werden vielleicht ein paar fragen, gibt es dann dieses Weblog? Nun, so ein Projekt braucht natürlich Unterstützung und Aufmerksamkeit. Wer weiß, vielleicht hat der eine oder die andere noch ein paar Fotos, Ton- oder Videoaufnahmen in seinem Schränkchen stehen? Oder kann noch ein paar wichtige Informationen liefern? Und zu guter Letzt wollen wir auch gerne zeigen, wie weit wir sind, dass wir am Ball sind trotz aller widriger Umstände:

  • So gab etwa meine persönliche, frisch gekaufte externe Festplatte ihren Geist auf. Kurz nachdem ich einen Haufen Material fein säuberlich darauf sortiert hatte. Und kurz bevor diese Daten auf die Sammelplatte unseres Projekts gespielt wurde.
  • Die Liste mit den Lehrerinnen und Lehrern, mit denen wir ein Interview führen wollen ist lang. Und gar nicht so einfach ist es Termine zu finden. Bisher im Kasten sind die Aufnahmen mit Frau Körner, Herrn Müller und der erste Teil mit Herrn Triebe.
  • Die Durchsicht der vorhandenen Videoaufnahmen schreitet voran. Es können trotzdem nicht genug sein. ;)

Nun denn, wir hoffen schon bald von unseren nächsten Schritten zur filmischen Erinnerung an die Schule an der Weide berichten zu können. Bis dahin: Lasst nix abreißen!